Die tekom-Jahrestagung spiegelt Vernetzung mit Fachbereichen wider

Wenn vom 24. bis 26. Oktober 2017 die tekom-Jahrestagung im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) stattfindet, haben zwei Branchenforen zu den Themen Lernmedien und Serviceinformation Premiere. Sie vermitteln in spannenden Keynotes sowie kompakten Vorträgen, was die Technische Dokumentation und andere Fachgebiete voneinander lernen können. Damit trägt der Fachverband tekom als Veranstalter der zunehmenden Vernetzung der Technischen Kommunikation mit anderen Bereichen Rechnung.

Am 24. Oktober findet von 10 bis 17 Uhr das Branchenforum Lernmedien unter dem Motto „Lernen nach neuen Methoden“ statt. Behandelt werden Grundlagen, Kriterien und Beispiele guter Lernmedien, typische Fehler sowie Fallen, modernes Lernen via VR-Trainings und intelligenten Informationsplattformen. Highlights sind die Keynotes: Prof. Dr. Jürgen Handke, Philipps-Universität Marburg, referiert über „Künstliche Intelligenz – zwischen Theorie und Alltag“. Karlheinz Pape, Corporate Learning Alliance, Erlangen, thematisiert „Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter“ und Prof. Astrid Beck, Hochschule Esslingen „Usability und Design von Lernmedien“.

Die Besucher lernen Ansätze kennen, um Prozesse verständlich und ansprechend zu gestalten. Sie erhalten einen Einblick, wie die Aufnahmefähigkeit eines Zuhörers am besten berücksichtigt wird, und erfahren, wie sich Lernmedien und Technische Dokumentation gegenseitig über den didaktischen Aufbau sowie das methodische Vorgehen informieren. Nicht zuletzt blicken die Besucher in die Zukunft der Lernmedien: Trends und Entwicklungen werden anhand von Live-Beispielen praxisnah erläutert.

Nützliche Anregungen

Das Branchenforum Serviceinformation steht am 25. Oktober von 10 bis 17 Uhr auf der Agenda. Sein Motto: „Den Service intelligent informieren“. Inhalte sind Serviceinnovationen, Servicemanagement, digitale Transformation, Normen und Standards sowie Praxisanwendungen. Marco Husmann, FIR e.V. an der RWTH Aachen, zeigt in seiner Keynote neue Herausforderungen des Servicegeschäfts in Industrieunternehmen auf, erläutert Managementgrundlagen und stellt den Weg vom Produkt zum Lösungsanbieter anhand von Beispielen vor. Daniela Rickert, Gruppenleiterin der Technischen Gruppe 2.5, DIN e.V., und Christine Fuß, Senior Projektmanagerin in der Abteilung Innovation, DIN e.V., gehen Fragen im Zusammenhang mit der Rolle von Normung und Standardisierung im Bereich Serviceinformationen sowie Servicemanagement nach. Martin Plutz, oculavis GmbH, Aachen, verrät, wie sich mithilfe von Smart Glasses Reisekosten senken und die Servicequalität erhöhen lassen und Marco Husmann, FIR e.V. an der RWTH Aachen, referiert über „Was wir von den erfolgreichsten Unternehmen bei der Gestaltung von innovativen, digitalen Dienstleistungen lernen können“.

Interessenten erhalten Anregungen, wie Servicetechniker und letztlich der Kunde bestmöglich mit Informationen versorgt werden können, und lernen Ansätze zum Aufsetzen einer integrierten Servicelösung kennen. Technische Redakteure erfahren, auf welche Weise sich Daten und Prozesse modellieren lassen. Darüber hinaus werden aktuelle Fortschritte der mobilen Dokumentation und Einsatzmöglichkeiten im Service erlebbar.

Ergänzende Messeangebote

Die Branchenforen schlagen eine direkte Brücke zur Messe. Dort können Besucher beispielsweise das Thema Servicedokumentation mit weiteren Informationen zum Verwalten von Inhalten, zu Übersetzungen, um Servicedokumentation auch im Ausland ansässigen Tochtergesellschaften oder Partnern zur Verfügung zu stellen, und zu Terminologie vertiefen. Angebote zu Augmented Reality, Virtual Reality und Wissensmanagement ergänzen das Branchenforum zu Lernmedien. Darüber hinaus können Interessenten auf der Messe direkt Kontakt zu Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen aufnehmen sowie Hersteller aufsuchen, um deren Lösungen näher kennenzulernen.
Tickets für die tekom-Messe sind über das Internet erhältlich: http://tagungen.tekom.de.

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